Prioritäre Handlungsbereiche 2026–2029
Das Programm wird einen stärkeren Schwerpunkt auf Friedenspolitik und den Schutz der Zivilbevölkerung legen, mit besonderem Fokus auf die Förderung des humanitären Völkerrechts (IHL) und die Bekämpfung sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt (SGBV). Die Stabilisierung vertriebener Bevölkerungsgruppen sowie die Förderung nachhaltiger Lösungen (Durable Solutions) – die trotz Ausbruch der Krise fortgeführt wurden – bleiben zentral, ebenso wie lebensrettende Maßnahmen, etwa im Bereich Ernährungssicherheit und Resilienzförderung. Das Programm zielt darauf ab, Kontinuität mit neuen Prioritäten in Einklang zu bringen und ist in drei prioritäre Handlungsbereiche (PA) gegliedert.
Friedenspolitik
Die Schweiz wird darauf hinarbeiten, den Krieg zu beenden und eine Rückkehr zu einer zivil geführten demokratischen Transition zu unterstützen.
Schutz der Zivilbevölkerung
Die Schweiz wird den Schutz der Zivilbevölkerung stärken, den humanitären Zugang sichern und Verwundbarkeiten verringern, insbesondere für Frauen und Überlebende sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt (SGBV).
Ernährungssicherheit und Lebensgrundlagen
Die Schweiz wird Leid lindern und gleichzeitig Resilienz und Wiederaufbau fördern, indem sie humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit miteinander verknüpft.